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Mammakarzinom

Von der CDK4/6-Inhibition bis zur Blockade des AKT/PIK3CA/PTEN-Pathways

Die CDK4/6-Inhibitoren Ribociclib und Abemaciclib sind auch adjuvant beim frühen HR+, HER2– Mammakarzinom mit hohem Rezidivrisiko in Kombination mit antihormoneller Therapie zugelassen. Elacestrant, ein oraler SERD, sowie Capivasertib, ein Pan-AKT-Inhibitor, werden bei lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem ER+, HER2– Brustkrebs eingesetzt. Der SERD und komplette Östrogenrezeptor-Antagonist Camizestrant wird in den beiden klinischen Studien CAMBRIA-1 und CAMBRIA-2 beim frühen ER+, HER2– Mammakarzinom untersucht.

Bei Patient:innen mit Hormonrezeptor- (HR)-positivem (HR+), HER2-negativem (HER2–) Brustkrebs im frühen Stadium mit hohem Rezidivrisiko sind nun adjuvant – zusätzlich zur antihormonellen Therapie – die beiden CDK4/6-Inhibitoren (CDK4/6i) Ribociclib und Abemaciclib zugelassen. Dabei wird Ribociclib in Kombination mit einem Aromatasehemmer (AI) über eine Dauer von drei Jahren, Abemaciclib mit endokriner Therapie generell über zwei Jahre eingesetzt. Je nach Substanz wird das hohe Rezidivrisiko unterschiedlich definiert: Bei Abemaciclib ist eine axilläre Lymphknotenbeteiligung (positives pN-Stadium) jedenfalls Voraussetzung. Hingegen ist Ribociclib bei jedem positiven Nodalstatus und auch bei negativem Lymphknotenstatus und pT3-/pT4-Stadium sowie bei pT2 in Kombination mit histologischer Differenzierung Grad 3 oder Grad 2 in Kombination mit Ki67 ≥20% oder Hochrisiko laut Genexpressionsanalyse indiziert (Tab. 1).

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