© auntspray - stock.adobe.com

17. Österreichischer Infektionskongress (ÖIK)

Phagentherapie: mit manipulierten Viren Bakterien bekämpfen

Der Einsatz von Phagen gegen pathogene Bakterien wurde bereits vor der Entwicklung der ersten Antibiotika versucht. In Zeiten zunehmender Antibiotikaresistenzen wird der Phagentherapie aktuell wieder größeres Interesse entgegengebracht. Dieser Trend wird unterstützt durch die Entwicklung der Biotechnologie, die es nun möglich macht, alte Probleme der Phagentherapie zu lösen.

Die antibiotische Krise infolge zunehmender bakterieller Resistenzen wird in den kommenden Jahren weltweit eine enorme Zahl von Todesopfern fordern. Bis zum Jahr 2050 könnten dieOpferzahlen von aktuell 700000 auf 10 Millionen steigen, so Prof. Dr. Martin J. Loessner, Mikrobiologe an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich. Allerdings geben zahlreiche neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Molekularbiologie Anlass zur Hoffnung. Dies betrifft nicht zuletzt Neuentwicklungen auf dem Gebiet der Phagentherapie sowie der von den Bakteriophagen codierten Endolysine.

Sie sind bereits registriert?
Loggen Sie sich mit Ihrem Universimed-Benutzerkonto ein:

Login

Sie sind noch nicht registriert?
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos auf universimed.com und erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln, bewerten Sie Inhalte und speichern Sie interessante Beiträge in Ihrem persönlichen Bereich zum späteren Lesen. Ihre Registrierung ist für alle Unversimed-Portale gültig. (inkl. allgemeineplus.at & med-Diplom.at)

Registrieren

Back to top