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Giftiger Samstag

Perioperatives Infektionsmanagement – Teil 2

Infektiologie
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Die Vermeidung postoperativer Wundinfektionen ist ein großes und wichtiges Ziel, das eine Vielzahl von Aspekten aufweist. Der zweite Teil dieser Zusammenfassung eines Vortrags von OÄ Dr. Agnes Wechsler-Fördös, Wien, befasst sich mit Erregerspektrum, Antibiotikaprophylaxe, Wahl des Antibiotikums und Beeinflussung des Mikrobioms.

Das Erregerspektrum bei postoperativen Wundinfektionen („surgical site infections“; SSI) hängt u.a. vom anatomischen Ort des Eingriffs ab. „Unter der Gürtellinie dominieren gramnegative und anaerobe Erreger“, erklärte OÄ Dr. Agnes Wechsler-Fördös, ehemals Antibiotika- und Hygienebeauftragte Ärztin des KH Rudolfstiftung, Wien. In anderen Bereichen, wie etwa bei Prothesen und Implantaten, im Bereich der kardiothorakalen oder Neurochirurgie, bei orthopädischen und gefäßchirurgischen Eingriffen dominieren grampositive Erreger, insbesondere Staphylococcus aureus sowie Koagulase-negative Staphylokokken speziell in der Implantatchirurgie.

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