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17. Österreichischer Infektionskongress (ÖIK)

Management der ambulant erworbenen Pneumonie

Die Empfehlungen für Diagnostik und Therapie der ambulant erworbenen Pneumonien (CAP) in den Leitlinien richten sich in erster Linie nach dem Schweregrad der Erkrankung. Während in einem ersten Schritt zwischen ambulant behandelbaren und krankenhauspflichtigen Fällen unterschieden wird, ergeben sich bei den hospitalisierten Patient:innen zwei Behandlungspfade – für die schwere und die nicht schwere CAP.

Zum Management ambulant erworbener Pneumonien (CAP) existieren zahlreiche Leitlinien mit zum Teilunterschiedlichen Empfehlungen. Dies liege daran, dass man die Erkrankung, abhängigvon der jeweiligen Fachrichtung, aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten könne, führte OA Priv.-Doz. Dr. Thomas Valentin von der klinischen Abteilung für Infektiologie an der Grazer Universitätsklinik für Innere Medizin aus. Die Infectious Diseases Societyof America (IDSA) veröffentlichte 2023 einen klinischen Behandlungspfad, der auf der IDSA Guideline von 2019 basiert und online abgerufen werden kann.1 Immunsupprimierte Patienten sind in dieser Leitlinie dezidiert ausgeschlossen. Der Behandlungsalgorithmus beginnt mit der Diagnose, die auf Basis von Klinik und Bildgebung gestellt wird. Im nächsten Schritt ist die Frage zu klären, ob Hypoxie oder andere Kriterien für eine Hospitalisierung gegeben sind. Dabei können unterschiedliche Schweregrad-Scores zum Einsatz kommen. Die gebräuchlichsten sind der Pneumonia Severity Index (PSI) und der C(U)RB-65.

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