© Henadzi Pechan iStockphoto

LiVeline GastroHepatology

Dekompensierte Lebererkrankungen – wann ist eine Transplantation indiziert?

Hepatologie
(0,00)

Wann die Indikation für eine Lebertransplantation besteht und wann der richtige Zeitpunkt zur Listung eines Patienten ist, wird durch multiple Faktoren bedingt. Beim „LiVeline GastroHepatology“, der Webinarserie der Österreichischen Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie (ÖGGH), erläuterte Univ.-Prof. Dr. Heinz Zoller, Innsbruck, warum gerade das Stadium einer dekompensierten Lebererkrankung ein wichtiger Faktor bei der Indikation für die Transplantation ist.

Nicht selten besteht bei dekompensierten Lebererkrankungen, aber auch bei akuten Indikationen als Ultima Ratio nur mehr die Möglichkeit einer Lebertransplantation (LTx). Vor der endgültigen Indikationsstellung muss sich der Arzt aber versichern, ob sich Patienten vom Eingriff tatsächlich einen Benefit versprechen können. Laut Univ.-Prof. Dr.Heinz Zoller von der Universitätsklinik für Innere Medizin I, Innsbruck, wurden 2019 in Österreich insgesamt 158LTx durchgeführt:102 wegen dekompensierter Zirrhosen, 34 wegen hepatozellulärer Karzinome (HCC) und 12 wegenakuten Leberversagens. Beim Vergleich der internationalen Leitlinien der USA, des Vereinigten Königreichs, der EASL (European Association for the Study of the Liver) und der österreichischen sowie deutschen Leitlinien zeigen sich länderspezifische Unterschiede in der Indikation für eine LTx bei dekompensierten Lebererkrankungen.

Sie sind bereits registriert?
Loggen Sie sich mit Ihrem Universimed-Benutzerkonto ein:

Login

Sie sind noch nicht registriert?
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos auf universimed.com und erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln, bewerten Sie Inhalte und speichern Sie interessante Beiträge in Ihrem persönlichen Bereich zum späteren Lesen. Ihre Registrierung ist für alle Unversimed-Portale gültig. (inkl. allgemeineplus.at & med-Diplom.at)

Registrieren

Back to top