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18. Österreichischer Infektionskongress (ÖIK)

Hyperinflammation: Amoklauf des Immunsystems

Eine ganze Reihe von Auslösern kann zu Hyperinflammationssyndromen führen, deren Gemeinsamkeit Zytokinsturm und potenziell resultierende Organschädigungen sind. Die hämophagozytische Lymphohistiozytose (HLH) und das VEXAS-Syndrom stellen zwei besondere Entitäten innerhalb dieser Gruppe dar. In beiden Indikationen werden mittlerweile Biologika und JAK-Inhibitoren erfolgreich eingesetzt.

Der Begriff „Hyperinflammationssyndrom“ ist nicht eindeutig definiert, so Univ.-Prof. Dr. Albert Wölfler von der Klinischen Abteilung für Hämatologie an der Medizinischen Universität Graz. Damit werden Krankheiten umschrieben, die durch einen Zytokinsturm bedingt sind und zu Organschädigungen führen. Eine typische Erkrankung dieser Gruppe ist die sekundäre hämophagozytische Lymphohistiozytose (HLH), die durch Infektionen, rheumatische oder hämatologische Erkrankungen ausgelöst werden oder iatrogen bedingt sein kann. Erst vor wenigen Jahren erstmals beschrieben wurde das sogenannte VEXAS-Syndrom, das ebenfalls in diese Gruppe gehört, dabei aber einen gänzlich anderen Pathomechanismus aufweist.

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