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21. Kongress der European Crohn’s and Colitis Organisation

ECCO-Update 2026: auf dem Weg zur Krankheitsmodifikation

Eine Vielzahl an immunmodulierenden Biologika und Small Molecules hat die Behandlungsoptionen bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen erheblich erweitert. Hinsichtlich einer optimierten Therapieplanung besteht jedoch nach wie vor Unklarheit: Aktuelle Daten sprechen beim Morbus Crohn für eine frühe, aggressive Biologikatherapie – auf die Colitis ulcerosa scheint dies nicht zuzutreffen.

Vor dem Jahr 2010 war die Situation im Umgang mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen („inflammatory bowel disease“; IBD) frustrierend. Wir behandelten Symptome und hatten nicht den Eindruck, den Verlauf der Erkrankungen beeinflussen zu können“, sagte Prof. Dr. Laurent Peyrin-Biroulet, Hopitaux de Brabois in Vandœuvre-lès-Nancy, Frankreich. Das Therapieziel war die klinische Remission und man habe angenommen, dass es den Patient:innen gut gehe, wenn sie sich gut fühlten. Dieses Konzept war insofern wenig zufriedenstellend, als auch in klinischer Remission subklinische Inflammation persistieren kann, was zu fortschreitender Schädigung des Darms und zu Flares führen kann. Zunehmend sei man jedoch zu dem Schluss gekommen, so Peyrin-Biroulet, dass objektive Kontrolle der Entzündung mit besseren Langzeitergebnissen assoziiert sei als eine rein symptomatische Kontrolle.

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