„Der Frühstücksfuchs“ für Volksschulen
Autor:innen:
Juliana Bhardwaj, MSc1
Peter Bastian Preissler, MSc1
Mag. Julia Schätzer1
Mag. Dr. Manuel Schätzer1
Prof. Dr. Monika Lechleitner1
Univ.-Prof. Dr. Friedrich Hoppichler1,2
1 SIPCAN (Special Institute for Preventive Cardiology and Nutrition), Salzburg
2 Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, Abteilung für Innere Medizin, Salzburg
E-Mail: office@sipcan.at
Frühstück gilt als zentrale Mahlzeit eines gesundheitsförderlichen Lebensstils. Zahlreiche Studien zeigen, dass regelmäßiges Frühstücken das Risiko für Übergewicht und Adipositas, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes senkt.1–10 Darüber hinaus spielt die morgendliche Mahlzeit eine zentrale Rolle für die kognitive Leistungsfähigkeit, was unter anderem für Kinder im schulischen Alltag sehr wichtig ist.11–16 Laut Umfragen nehmen jedoch viele Kinder in Österreich vor dem Unterricht kein Frühstück zu sich.
Keypoints
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Ein ausgewogenes Frühstück versorgt Gehirn und Körper mit Energie, fördert die Konzentration und kann das Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungsrisiko verringern.
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Für Schulkinder ist das Frühstück besonders wichtig, da es die Energie für konzentriertes Arbeiten am Vormittag liefert.
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Gemeinsames Frühstücken ist mehr als Nahrungsaufnahme am selben Tisch. Regelmäßiges gemeinsames Essen pflegt Beziehungen, fördert Kommunikation, stärkt Zusammenhalt und wirkt sich positiv auf die soziale Entwicklung aus.
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Gewohnheiten sind schwer zu verändern, wodurch zeitlich begrenzte Interventionen nur wirksam sind, sobald Inhalte nachhaltig im Alltag verankert werden.
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Schulische Bildungsmaßnahmen fördern das Ernährungswissen der Kinder und steigern Motivation und nachhaltig gesünderes Ernährungsverhalten.
Fit in den Tag: gesundes Frühstück kennenlernen
Mit dem Ziel, das Frühstücksverhalten in Bezug auf die Häufigkeit und die Zusammensetzung sowie das Ernährungswissen von Volksschulkindern zu verbessern, wurde das Projekt „Der Frühstücksfuchs“ entwickelt. Darin wird gesundes Frühstücken im Unterricht spielerisch thematisiert. Es kommen sowohl verhaltens- als auch verhältnispräventive Maßnahmen zum Einsatz, die sich speziell an Schüler:innen in dritten und vierten Volksschulklassen richten.
Verhaltensprävention
Der verhaltenspräventive Ansatz umfasst insgesamt fünf Module. Für deren Umsetzung wurden die Pädagog:innen mit einer von SIPCAN entwickelten Projektmappe ausgestattet, die eine selbstständige und qualitätsgesicherte Durchführung der Module ermöglichte. Die Mappe enthält detaillierte Unterrichtsmaterialien, darunter Handouts, Materialien zur Durchführung verschiedener Übungsformate, ein Informationsplakat, Frühstückstagebücher zur Förderung der Selbstreflexion sowie Frühstücksausweise für den Projektabschluss für alle teilnehmenden Schüler:innen. Ergänzend beinhaltet die Projektmappe Elterninformationen, um eine möglichst umfassende Einbindung der Erziehungsberechtigten in Bezug auf das Frühstücksverhalten der Kinder sicherzustellen. Um die Qualität des Pilotprojekts zu gewährleisten, erfolgte an ausgewählten Projekttagen auch eine Begleitung vor Ort durch Mitarbeiter:innen von SIPCAN.
Verhältnisprävention
Im Sinne der Verhältnisprävention wurde den Schüler:innen außerdem ein wöchentliches Frühstück zur Verfügung gestellt. Die Zusammenstellung des Angebots erfolgte durch SIPCAN unter Berücksichtigung ernährungswissenschaftlicher Empfehlungen.
Ablauf der Studie
Im Rahmen der Studie wurden die Pädagog:innen der Interventionsgruppe mit der Projektmappe ausgestattet, deren Inhalte in verschiedenen Unterrichtsgegenständen behandelt wurden, und den Schüler:innen ein wöchentliches gemeinsames Frühstück bereitgestellt, während in der Kontrollgruppe keine Intervention stattfand. Die Umsetzungsphase begann am 18.3.2024 mit der Weiterleitung der Einverständniserklärungen für die Befragungen an die Erziehungsberechtigten. Die Interventionsphase erstreckte sich vom 3.4.2024 bis zum 7.5.2024, wobei die Schüler:innen der Interventionsgruppe noch bis Semesterende einmal wöchentlich das gemeinsame Frühstück erhielten.
Im Zuge der Ergebnisevaluierung wurden jeweils zu Projektbeginn und -ende das Ernährungswissen und die Ernährungsqualität des Frühstücks sowie anthropometrische und soziodemografische Daten beider Gruppen per Fragebogen erhoben. Um eine adäquate Prozessevaluierung sicherzustellen, wurde den Pädagog:innen und Schulleiter:innen der teilnehmenden Volksschulen ein Feedbackfragebogen übermittelt und die Gelegenheit gegeben, im Rahmen einer Interviewrunde weiterführendes Feedback zu äußern.
Anthropometrische und soziodemografische Daten
Daten von insgesamt 165 Schüler:innen, davon 98 in der Interventionsgruppe (Durchschnittsalter: 9,1 Jahre) und 67 in der Kontrollgruppe (Durchschnittsalter: 10,1 Jahre), konnten in die Analyse inkludiert und ausgewertet werden. Das Geschlechterverhältnis von Interventions- (50 männlich, 48 weiblich) und Kontrollgruppe (32 männlich, 35 weiblich) war ausgeglichen. In beiden Gruppen hatte etwa die Hälfte der Schüler:innen (Interventionsgruppe: 54,2%; Kontrollgruppe: 50,0%) einen Migrationshintergrund (d.h. beide Elternteile nicht in Österreich geboren). Auch Körpergröße und -gewicht der Kinder wurden zu Beginn (Anfang April 2024) und nach der Intervention (Anfang Mai 2024) mithilfe von standardisierten Messgeräten erfasst, wobei sich in beiden Gruppen keine signifikanten Änderungen zwischen den Erhebungszeitpunkten zeigten.
Wie oft gefrühstückt wird
Durch die Intervention konnte eine Veränderung der Häufigkeit des Frühstückens während der Schulwoche beobachtet werden. Der Anteil an Kindern, die an Schultagen nie oder maximal einmal pro Woche frühstückten, nahm in der Interventionsgruppe von 19,39% auf 14,29% ab. Der Anteil an Kindern, die unter der Woche zwei- bis dreimal frühstückten, blieb weitgehend konstant (15,31% vs. 14,29%), während der Anteil an Kindern, die viermal pro Woche oder an jedem Schultag frühstückten, von 65,31% auf 71,43% stieg. Auch in der Kontrollgruppe konnte eine Veränderung der Häufigkeit, mit der an Schultagen gefrühstückt wurde, festgestellt werden, wobei die positiven Veränderungen jedoch geringer ausfielen als in der Interventionsgruppe.
Gründe für das Auslassen des Frühstücks an Schultagen
Die Schüler:innen der Interventionsgruppe wurden weiterführend auch nach ihren Gründen für das Auslassen des Frühstücks an allen oder manchen Schultagen gefragt, wobei 7 Antwortmöglichkeiten zur Auswahl standen und Mehrfachantworten möglich waren. Dabei waren zu beiden Erhebungszeitpunkten Zeitmangel, Gewohnheit und mangelndes Hungergefühl die am häufigsten genannten Gründe.
Gemeinsames Frühstücken
Da sich regelmäßiges gemeinsames Essen positiv auf die soziale Entwicklung von Kindern auswirkt, wurden die Schüler:innen auch gefragt, ob sie an Schultagen alleine oder gemeinsam mit jemandem aus ihrer Familie frühstückten. In der Interventionsgruppe gab es nach der Projektumsetzung mehr Kinder, die gemeinsam mit einem Familienmitglied frühstückten (57,32% vs. 75,28%). In der Kontrollgruppe aßen zu Beginn 63,83% und am Ende 70,37% der Kinder ihr Frühstück gemeinsam mit der Familie. Im Rahmen des Projekts wurde außerdem beobachtet, dass die Schüler:innen der Interventionsgruppe, denen einmal pro Woche ein gemeinsames Frühstück bereitgestellt wurde, den sozialen Aspekt dieses gemeinsamen Essens in der Schule sehr positiv erlebten.
Was gefrühstückt wird
Zur Erhebung des Lebensmittel- und Getränkekonsums der Kinder wurde ein vereinfachter Food Frequency Questionnaire (FFQ) eingesetzt. Die Schüler:innen erhielten eine Liste mit Lebensmitteln und Getränken und gaben an, welche davon sie an Schultagen normalerweise zum Frühstück konsumierten. Die Bewertung der Lebensmittel- und Getränkeaufnahme erfolgte anhand des von SIPCAN entwickelten Frühstücksdreiecks, das eine visuelle Einordnung von Lebensmittelgruppen in Bezug auf ihre Eignung für ein ausgewogenes und gesundheitsförderliches Frühstück ermöglicht und den Kindern damit als grundlegende Orientierungshilfe dienen sollte. Besonders empfehlenswerte Lebensmittel sind im oberen Bereich des Modells angesiedelt, da oben Positioniertes verstärkt wahrgenommen wird. Grün markierte Lebensmittel stellen demnach die Grundlage eines gesunden Frühstücks dar, während gelb markierte und weiter unten angesiedelte Lebensmittel als Ergänzung oder zur Abwechslung konsumiert werden können (Tab.1).
Dazu wurde ein Punktesystem etabliert, wonach die Lebensmittelgruppen je nach Stellung im Frühstücksdreieck mit Punkten gewichtet wurden. Wurde ein Lebensmittel der jeweiligen Gruppe konsumiert, erhielt das Kind die entsprechende Punkteanzahl. Bei Nichtkonsum wurden keine Punkte vergeben. Die minimale Gesamtpunkteanzahl lag demnach bei 0 Punkten, während durch den Konsum von Lebensmitteln aus allen Kategorien des Frühstücksdreiecks die maximale Punkteanzahl von 15 erreicht werden konnte. Für die Berechnung der durchschnittlichen Punktezahl wurden nur jene Kinder berücksichtigt, die angaben, mindestens einmal pro Woche zu frühstücken.
In der Interventionsgruppe wurde zu Projektbeginn eine durchschnittliche Gesamtpunkteanzahl von 8,0 Punkten (Kontrollgruppe: 8,0) erreicht, nach der Intervention von 9,7 (Kontrollgruppe: 7,8). Da es als unwahrscheinlich angenommen wurde, dass Lebensmittel aus jeder Kategorie des Frühstücksdreiecks konsumiert werden und damit die volle Punkteanzahl erreicht wird, wurde in einer weiterführenden Analyse ein Cut-off-Wert von 11Punkten etabliert, der der Summe der vier grünen Bereiche des Frühstücksdreiecks entspricht. Während dieser bei der ersten Befragung von 34,1% der Kinder der Interventionsgruppe (Kontrollgruppe: 23,4%) erreicht wurde, lagen nach der Intervention 50,6% der Kinder über dem Cut-off-Wert (Kontrollgruppe: 25,9%), womit in der Interventionsgruppe eine zunehmende Orientierung an den Empfehlungen des Frühstücksdreiecks erkennbar war. Lebensmittel wie Weißbrot (–14,0%), gesüßtes Müsli (–37,0%), Nuss-Nougat-Creme (–40,9%), Mehlspeisen (–25,0%), Knabbergebäck (–26,7%) und kleine Süßigkeiten (–33,3%) wurden nach der Intervention seltener konsumiert, dunkles Brot (+93,1%), ungesüßtes Müsli (+10,5%), Obst (+35,6%), Käse (+63,6%) sowie Nüsse und Samen (+125,0%) häufiger.
Ernährungswissen
Um das Ernährungswissen der Kinder vor und nach dem Projekt zu vergleichen, wurde ein zweiteiliger Fragebogen mit insgesamt 20 Fragen eingesetzt. Im ersten Teil wurden die Kinder gebeten einzuschätzen, ob zehn aufgelistete Lebensmittel nach Ansicht von Ernährungsexperten für ein ausgewogenes Frühstück geeignet sind. Im zweiten Teil wurden den Kindern zehn Aussagen zur Nährstoff-, Konsum- und Lebensmittelkompetenz präsentiert, die sie als richtig oder falsch beurteilen sollten.
Praxistipp
Ein ausgewogenes Frühstück an Schultagen sollte komplexe Kohlenhydrate, eiweißreiche Lebensmittel sowie frisches Obst oder Gemüse in passenden Portionsgrößen enthalten, um Energie zu liefern und die Konzentration optimal zu fördern. Bei der Auswahl von Lebensmitteln und Getränken kann das von SIPCAN entwickelte Frühstücksdreieck als Orientierung dienen.Bei der Einschätzung der Lebensmittel als geeignet oder ungeeignet konnte ein Maximalscore von 10Punkten erreicht werden. Die Schüler:innen der Interventionsgruppe erzielten bei der ersten Befragung einen durchschnittlichen Score von 4,67, der infolge der Intervention auf 6,35 anstieg. Die Kontrollgruppe erreichte bei der ersten Befragung einen durchschnittlichen Score von 4,78. Bei der zweiten Erhebung lag dieser bei 4,42. Auch im zweiten Teil des Fragebogens war ein Maximalscore von 10Punkten erreichbar. Der durchschnittliche Score der Interventionsgruppe lag zu Beginn bei 3,92 und konnte nach der Intervention auf 5,66 gesteigert werden. In der Kontrollgruppe erhöhte sich der durchschnittliche Score lediglich geringfügig von 3,55 auf 3,99. Insgesamt zeigt sich, dass die Intervention zu einer deutlichen Verbesserung des Wissens der Schüler:innen hinsichtlich eines ausgewogenen Frühstücks führte, während in der Kontrollgruppe keine relevante Veränderung beobachtet wurde.
Reflexion und Schlussfolgerung
Durch die Intervention konnte eine Veränderung der Frühstückshäufigkeit während der Schulwoche beobachtet werden. Der Anteil der Kinder, die angaben, selten oder nie zu frühstücken, nahm ab, während sich gleichzeitig der Anteil jener Kinder erhöhte, die vier- bis fünfmal pro Woche frühstückten. Zudem wurde nach der Intervention häufiger gemeinsam mit jemandem aus der Familie gefrühstückt. Dieses Ergebnis zeigt, dass auch das familiäre Umfeld der Schüler:innen durch die Intervention erreicht werden konnte. Darüber hinaus orientierten sich die Kinder bei der Auswahl ihres Frühstücks verstärkt an den Empfehlungen des Frühstücksdreiecks. So konnte die Konsumhäufigkeit ernährungsphysiologisch vorteilhafter Lebensmittel und Getränke durch die Intervention erhöht und der Konsum weniger gesundheitsförderlicher Produkte gesenkt werden. Schließlich konnten auch die Ernährungskompetenz und das Ernährungswissen der Schüler:innen deutlich verbessert werden. Im Vergleich zur Interventionsgruppe zeigten sich in der Kontrollgruppe zwar ebenfalls positive, aber nur geringere Veränderungen hinsichtlich der Häufigkeit, mit der an Schultagen gefrühstückt wurde, sowie der Art der Frühstücksaufnahme. In Bezug auf die Qualität des Frühstücks sowie die Ernährungskompetenz konnten hingegen keine wesentlichen Veränderungen festgestellt werden.
Abb. 2: Vergleich der erreichten Punkte für den Konsum von Lebensmittelgruppen des Frühstücksdreiecks in der Interventionsgruppe zwischen den Erhebungszeitpunkten, n (Befragung 1) = 82; n (Befragung 2) = 89
Seitens der Pädagog:innen und Schulleiter:innen wurde das Projekt als sehr wertvoll eingestuft und mit der Durchschnittsnote1 (entspricht einem „sehr gut“) bewertet. Neben einer unkomplizierten Umsetzung, einer guten Zusammenarbeit aller beteiligten Projektpartner sowie dem großen Interesse der Schüler:innen wurden vor allem die zur Verfügung gestellten Projektunterlagen inhaltlich und didaktisch als sehr gut bewertet.
Mit dem „Frühstücksfuchs“ wird Volksschulen ein wissenschaftlich evidentes Programm zugänglich gemacht, das zielgerichtet die Relevanz eines gesunden Frühstücks in den Fokus rückt und gesundheitsrelevantes Verhalten von Volksschulkindern positiv beeinflussen kann.
Um eine bundesweite Multiplikation zu ermöglichen, wurden die Projektunterlagen so konzipiert, dass sie von den Pädagog:innen selbstständig umgesetzt werden können. Dadurch wird eine Umsetzung über die Pilotphase hinaus ermöglicht.
Literatur:
1 Saltaouras G et al.: Associations between meal patterns and risk of overweight/obesity in children and adolescents in Western countries: a systematic review of longitudinal studies and randomised controlled trials. Children (Basel) 2024; 11(9): 1100 2 Poorolajal J et al.: Behavioral factors influencing childhood obesity: a systematic review and meta-analysis. Obes Res Clin Pract 2020; 14(2): 109-18 3 Ma X et al.: Skipping breakfast is associated with overweight and obesity: a systematic review and meta-analysis. Obes Res Clin Pract 2020; 14(1): 1-8 4 Ricotti R et al.: Breakfast skipping, weight, cardiometabolic risk, and nutrition quality in children and adolescents: a systematic review of randomized controlled and intervention longitudinal trials. Nutrients 2021; 13(10): 3331 5 Yang B et al.: Association of skipping breakfast with metabolic syndrome and its components: a systematic review and meta-analysis of observational studies. Nutrients 2025; 17(19): 3155 6 Souza MR et al.: Breakfast skipping and cardiometabolic risk factors in adolescents: systematic review. Rev Saude Publica 2021; 55: 107 7 Rong S et al.: Association of skipping breakfast with cardiovascular and all-cause mortality. J Am Coll Cardiol 2019; 73(16): 2025-32 8 Chen H et al.: Association between skipping breakfast and risk of cardiovascular disease and all cause mortality: a meta-analysis. Clin Nutr 2020; 39(10): 2982-8 9 Ballon A et al.: Breakfast skipping is associated with increased risk of type 2 diabetes among adults: a systematic review and meta-analysis of prospective cohort studies. J Nutr 2019; 149(1): 106-13 10 Bi H et al.: Breakfast skipping and the risk of type 2 diabetes: a meta-analysis of observational studies. Public Health Nutr 2015; 18(16): 3013-9 11 Sünram-Lea SI: Breakfast, glycemic index, and cognitive function in school children: evidence, methods, and mechanisms. Nestle Nutr Inst Workshop Ser 2019; 91: 169-78 12 Moller H et al.: Breakfast skipping and cognitive and emotional engagement at school: a cross-sectional population-level study. Public Health Nutr 2021; 25(12): 1-10 13 Smith KJ et al.: Skipping breakfast among 8-9 year old children is associated with teacher-reported but not objectively measured academic performance two years later. BMC Nutr 2017; 3: 86 14 Adolphus K et al.: The effects of breakfast and breakfast composition on cognition in children and adolescents: a systematic review. Adv Nutr 2016; 7(3): 590S-612S 15 Lundqvist M et al.: Effects of eating breakfast on children and adolescents: a systematic review of potentially relevant outcomes in economic evaluations. Food Nutr Res 2019; 63 16 Yao J et al.: Effect of eating breakfast on cognitive development of elementary and middle school students: an empirical study using large-scale provincial survey data. Med Sci Monit 2019; 25: 8843-53
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