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Klimakrise, Umweltverschmutzung und Allergien

Der Einfluss von Klimafaktoren auf allergische Erkrankungen

Die Klimaveränderungen gehen rasant vor sich. Die Folgen wie mehr Trockenperioden und massive Regenfälle wirken sich auf Menschen, Tiere und Pflanzen aus. Mittlerweile wurde erkannt, dass die Klimakrise eine absolute Gesundheitskrise ist. Im Interview mit JATROS Dermatologie & Plastische Chirurgie spricht Univ.-Prof. Dr. Erika Jensen-Jarolim, Wien, über die Einflüsse des Klimawandels auf unsere Gesundheit und auf die atopische Dermatitis im Speziellen.

E. Jensen-Jarolim: Die Klimaveränderungen betreffen in vielerlei Hinsicht unsere Gesundheit. Sie wirken sich unter anderem auf alle Erkrankungen des atopischen Formenkreises aus, wie Bronchitis, Rhinitis oder Dermatitis, die aufgrund einer genetischen Veranlagung oder aufgrund schädlicher Umweltfaktoren entstehen. Aber nicht nur der Mensch, sondern auch Tiere und Pflanzen sind von der Klimakrise und Umweltverschmutzung betroffen. Pflanzen haben Schutzmechanismen gegen klima- und umweltbedingten Stress. Besonders Trockenheit und Salzstress machen Pflanzen anfälliger für mikrobiellen Befall. Dann produzieren sie mehr Pollen, die auch mehr Allergene beinhalten, was die Belastung für Allergiker deutlich erhöht. Vor allem in den Städten sind auch die Bäume besonders belastet, da ihre Wurzeln meist von nicht durchlässigem Asphalt umgeben sind. Dies führt ebenfalls zur stressbedingten vermehrten Allergenproduktion.

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