© Wissenschaftliches Fotolabor, Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie Graz

ÖGDKA 2025

Alopecia areata im Kindes- und Jugendalter

Die Alopecia areata (AA), der „kreisrunde Haarausfall“, ist eine chronische, immunvermittelte Erkrankung, die durch reversiblen, nicht vernarbenden Haarverlust gekennzeichnet ist. Typischerweise kommt es zu einem abrupt einsetzenden, umschriebenen Haarausfall. Er kann von einzelnen herdförmigen Läsionen bis hin zum vollständigen Verlust der Kopf- oder Körperhaare reichen.

Die psychosoziale Belastung von Betroffenen und deren Familien spielt aufgrund der Sichtbarkeit der Erkrankung häufig eine große Rolle. Wegen der hohen Rate an Spontanremissionen sind therapeutische Maßnahmen oftmals nicht notwendig. Bei schwerer Ausprägung steht jedoch ein zugelassener oraler Januskinase(JAK)-Inhibitor als Systemtherapeutikum zur Verfügung. Im Mittelpunkt der Betreuung sollte stets die Stärkung des Selbstbewusstseins des betroffenen Kindes/des/der Jugendlichen stehen.

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