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Symptome, Krankheitslast und ökonomische Folgen

Überaktive Blase: ein häufiges Problem

Die überaktive Blase («overactive bladder»; OAB) zählt zu den häufigsten funktionellen Störungen in der frauenärztlichen Sprechstunde – und zugleich zu den am uneinheit-lichsten erfassten. Publizierte Prävalenzen bei Frauen reichen von 3 bis 41%, je nachdem, welche Definition, welche Art der Erhebung und welche Schwelle für den Leidensdruck zugrunde gelegt werden. Dieser Beitrag ordnet ein, was epidemiologisch belastbar ist: wie häufig OAB über Alter, Geschlecht und Lebensphasen hinweg auftritt, welche Krankheitslast sie verursacht und welche ökonomischen Folgen daraus erwachsen.

Die International Continence Society (ICS) definiert OAB als Symptomdiagnose: Liegt ein imperativer Harndrang vor, üblicherweise begleitet von Pollakisurie und Nykturie bei gleichzeitigem Ausschluss eines Harnwegsinfekts oder einer anderen erklärenden Pathologie, so liegt eine OAB vor. Diese kann sowohl mit («OAB wet») als auch ohne («OAB dry») Harnverlust auftreten.

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