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Die Rolle der lokalen Therapie beim primär oligometastasierten Prostatakarzinom

Urologie & Andrologie | Onkologie
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Eine medikamentöse Systemtherapie ist die Standardbehandlung des metastasierten Prostatakarzinoms (mPCa). Die Rolle der Lokaltherapie im Falle einer oligometastasierten Erkrankung ist Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Studien. Bislang existiert keine einheitliche Definition des Zustandsbildes einer Oligometastasierung. Ebenso ist das für die Detektion der Tumorherde einzusetzende bildgebende Verfahren nicht klar festgelegt.

Die Hypothese einer Oligometastasierung wurde erstmals von Hellman und Weichselbaum 1995 präsentiert.1 Diese beruht auf der Beobachtung, dass viele solide Krebserkrankungen im Falle eines Fortschreitens Zwischenstadien mit einer limitierten Metastasierung ausbilden. Dies unterstützt die Überlegung einer lokalen Therapie in der oligometastasierten Krankheitsphase, da in dieser Phase potenziell noch eine Heilung möglich sein könnte. Ist von Oligometastasierung die Rede, wird in der Literatur eine Metastasenanzahl von ≤3–5 Filiae angegeben, die auf ≤2 Organsysteme begrenzt sind. Dabei ist die detektierte Metastasierungsrate von der jeweiligen radiologischen Methode abhängig. Durch die neuen Hybridbildgebungen (PET/CT oder PET/MRT) erhöht sich die Metastasen-Detektionsrate im Vergleich zur konventionellen Bildgebung, welche beim Staging des PCa Anwendung findet (CT/MRT/Skelettszintigrafie).

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