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Gender – Sucht – Stigma

Zur Stigmatisierung von Frauen mit Substanzkonsumproblemen

Studien belegen, dass Menschen mit Substanzkonsumstörungen in besonderer Weise diskriminiert und stigmatisiert werden. Daran hat sich, wie es scheint, in den letzten 30 Jahren wenig geändert. Wenn man aber die Fragen geschlechterspezifisch formuliert, zeigen sich schnell auch geschlechterspezifische Unterschiede.

Frauen und andere Geschlechter mit Substanzkonsumstörungen müssen mit noch mehr Diskriminierung und Stigmatisierung rechnen als Männer. Das liegt bei Frauen zum einen daran, dass sie, wenn sie Heroin und andere Strassendrogen konsumieren und injizieren, vom Idealbild der «reinen» Frau, sehr weit abweichen. Im Alltag ebenso wie im Milieu der Menschen mit Substanzkonsumstörungen werden sie entsprechend beschimpft und ausgegrenzt. Auch Fachkräfte der Gesundheitsberufe behandeln ungern diese Klientel.

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