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Künstliche Intelligenz in der Traumatologie

Automatisierte „Zweitmeinung“ bei der Erkennung von distalen Radiusfrakturen

Distale Radiusfrakturen (DRF) zählen epidemiologisch zu den häufigsten Frakturformen. Mitdem Einzug diagnostisch-assistierender KI-Software kann Künstliche Intelligenz insbesondere in diesem Bereich alswertvolle Assistenz für Ärzt:innen fungieren, um die diagnostische Sicherheit zu erhöhen und klinische Entscheidungsprozesse zu unterstützen.

Distale Radiusfrakturen (DRF) werden als gelenksnahe Brüche definiert, die bis zu 3cm proximal des radiokarpalen Gelenks auftreten. Sie zählen mit etwa 15% aller behandelten Frakturen in Notaufnahmen zu den häufigsten Frakturen. Insbesondere Frauen ab 50 Jahren haben ein lebenslanges Risiko von 50%, eine entsprechende Fraktur zu erleiden. Diese Zahlen unterstreichen die hohe epidemiologische und ökonomische Herausforderung, die mit der DRF einhergeht. Die Kosten für osteoporotische Frakturen in der EU beliefen sich bereits im Jahr 2010 auf 37,4 Milliarden Euro, wobei Unterarmfrakturen einen signifikanten Anteil der direkten und indirekten Kosten verursachen. Die Behandlungsmöglichkeiten der DRF bestehen in einer Gipsruhigstellung oder einer offenen Reposition und palmaren Plattenosteosynthese.1–8

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