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CROI 2021

Machen parenterale Therapien das Management der HIV-Infektion einfacher?

Infektiologie
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Die Conference on Retroviruses and Opportunistic Infections (CROI) fand auch in diesem Jahr virtuell statt. Unter den zahlreichen vorgestellten Abstracts fanden sich viele Studien zu parenteralen HIV-Therapien, die lange Dosierintervalle erlauben. Diese „Injectables“ eignen sich auch für die Präexpositionsprophylaxe (PrEP).

Eines der zentralen Themen der CROI 2021 war der Trend zu parenteraler antiretroviraler Medikation sowohl in der Therapie als auch in der Prophylaxe der HIV-Infektion. Der Vorteil dieser „Injectables“ liegt in längeren Dosierintervallen, was die Convenience erhöhen und die Adhärenz verbessern könnte. So ist in Europa, basierend auf den Phase-III-Studien ATLAS und ATLAS-2M, seit Dezember 2020 die Kombination von langwirksamem Cabotegravir und Rilpivirin zugelassen, die in Form von zwei Injektionen entweder monatlich oder alle zwei Monate verabreicht werden kann. Anderen Zulassungsbehörden, wie zum Beispiel der FDA, war die zweimonatliche Applikation hingegen zu unsicher. In ATLAS-2M wurden 654 Teilnehmer aus ATLAS übernommen und von monatlichen Injektionen auf eine Applikation im Abstand von zwei Monaten umgestellt. Nach 48 Wochen zeigten unter beiden Regimen 94% der Patienten keine nachweisbare Viruslast.

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