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Fokus Ganglabor in der Rehabilitation

Gangpathologien nach hüftgelenksnahen Frakturen

Der routinemäßige Einsatz biomechanischer Motion-Capture-Systeme (MoCap) in einem Ganglabor liefert durch eine präzise Diagnostik wertvolle Informationen über Gangpathologien und stellt einen unverzichtbaren Bestandteil in der Rehabilitation dar. Der Hauptfokus liegt auf der Optimierung kinematischer und kinetischer Gangparameter in den unterschiedlichen Gangphasen durch Feedback-Training und der Sturzprävention.

Ein Sturz ist in sehr vielen Fällen ein dramatisches und einschneidendes Erlebnis eines Menschen, vor allem wenn er zu einer hüftgelenksnahen Fraktur führt. Während nur ein geringer Prozentsatz (10%) der Patient:innen daran stirbt, gelangen mehr als 50% aller Patient:innen nicht mehr zur ursprünglichen Mobilität zurück. Problematisch ist vor allem die Zeit der Heilung nach einem Frakturgeschehen, denn die Mortalität infolge des Frakturgeschehens nach Hüftfraktur ist v.a. bei älteren und oft multimorbiden Menschen massiv erhöht und beträgt mehr als 20%.

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