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Prostatakarzinom – Late Breaking Abstract

Enzalutamid verlängert Gesamtüberleben bei hormonsensitiver Erkrankung

Die Testosteronsuppression plus Enzalutamid bei hormon-sensitiven Prostatakarzinompatienten resultiert, so die Ergebnisse der ENZAMET-Studie, in einem verlängerten Gesamtüberleben (OS) gegenüber der Testosteronsuppression plus einem konventionellen nicht steroidalen Antiandrogen (NSAA).

Nach dem bisherigen Wissen für das metastasierte hormonsensitive Prostatakarzinom (mHSPC) profitieren Patienten mit geringer Tumorlast und metachroner Metastasierung von einer alleinigen Testosteronsuppression, die kombinierte Behandlung mit Docetaxel ist eine wirksame Option bei synchroner Metastasierung sowie bei metachroner Metastasen mit hoher Tumorlast, eine Kombination mit Abirateron, Enzalutamid oder Apalutamid ist für alle prognostischen Gruppen der einfachen Testosteronsuppression überlegen und die zusätzliche Gabe von Abirateron oder Darolutamid zu Docetaxel verbessert die Wirksamkeit von alleinigem Docetaxel. In der ENZAMET-Studie mit 1125 Studienteilnehmern wurde innerhalb dieser Thematik nun untersucht, ob die Testosteronsuppression plus Enzalutamid der Kombination von Testosteronsuppression plus Standard-NSAA (Bicalutamid, Nilutamid oder Flutamid) überlegen ist. Stratifiziert wurde nach Metastasenlast, geplanter Docetaxel-Therapie, ECOG PS, anti-resorptiver Therapie und Komorbidität.

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