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Chemosensitivität im Fokus

Die Rolle des KELIM-Scores beim Ovarialkarzinom

Die Wahl der optimalen Erhaltungstherapie beim fortgeschrittenen Ovarialkarzinom wird zunehmend individueller. Neben etablierten Biomarkern wie BRCA1/2- und HR-Status rückt dabei die Chemosensitivität stärker in den Fokus. Der KELIM-Score ermöglicht anhand der CA-125-Dynamik während der ersten Chemotherapiezyklen eine Einschätzung des Therapieansprechens.

Das Ovarialkarzinom ist trotz erheblicher therapeutischer Fortschritte in der letzten Dekade weiterhin eines der prognostisch ungünstigsten gynäkologischen Malignome. Die Mehrzahl der Erkrankungen wird in einem fortgeschrittenen Stadium (International-Federation-of-Gynecology-and-Obstetrics[FIGO]-Stadium III oder IV) diagnostiziert.1,2 Die Standardbehandlung ist eine Kombination aus maximaler zytoreduktiver Operation („upfront“ oder im Intervall), platinbasierter Kombinationschemotherapie und einer Erhaltungstherapie (3-Säulen-Therapiemodell; Abb. 1).3,4 Als Erhaltungstherapie sind drei Optionen zugelassen:

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