Differenzierte gynäkologische Sonografie: Adenomyose

Gynäkologie & Geburtshilfe
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Die Adenomyose ist eine häufige Ursache von Dysmenorrhoe und Hypermenorrhoe. Sie wird histologisch anhand des Vorliegens von endometrialen Drüsen- und Stromazellen im Myometrium gestellt. Die Prävalenz der Erkrankung ist unbekannt, da nur ein kleiner Anteil an Patientinnen eine histologische Diagnose erhält. Mit Hilfe der gynäkologischen Sonografie kann die Adenomyose heute anhand typischer Merkmale erkannt werden.

Bei der Adenomyose handelt es sich um eine symptom- und facettenreiche gutartige Erkrankung des Myometriums. Mögliche Symptome sind Blutungsstörungen, Dysmenorrhoe und chronische Unterbauchschmerzen.1 Auch vermutet man einen negativen Effekt auf die Fertilität. Eine hohe Inzidenz bestehender Komorbiditäten wie Myome und Endometriose macht es jedoch schwierig, der Adenomyose ein bestimmtes pathognomonisches Symptom zuzuordnen. Viele Aspekte sind wissenschaftlich wenig untersucht. Die endometrialen Drüsen- und Stromazellen im Myometrium führen häufig zu einer Hypertrophie des umgebenden Myometriums. Sowohl eine fokale als auch eine diffuse Ausbreitung im Uterus ist möglich.

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