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Interventionelle Therapie bei chronischer Pankreatitis

Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Operation?

Die chirurgische Therapie der chronischen Pankreatitis wird häufig erst nach Versagen der konservativen und endoskopischen Maßnahmen und beim Auftreten von Komplikationen in Betracht gezogen. Aktuelle Studien zeigen jedoch, dass diesen Patienten durch eine frühzeitige Operation effektiv Schmerzen genommen werden und die Pankreasfunktion erhalten werden kann.

Die chronische Pankreatitis (CP) ist eine fortschreitende, inflammatorisch-fibrosierende Erkrankung. Durch den fibrösen Untergang des Pankreasparenchyms kommt es im Krankheitsverlauf zur Abnahme der exokrinen und endokrinen Pankreasfunktion, welche durch Blutzuckereinstellung und Pankreasenzymsubstitution konservativ therapiert werden. Der Entzündungsprozess führt im Verlauf der Erkrankung bei vielen Patienten zu behandlungsbedürftigen Komplikationen, wie dem Verschluss des Pankreashauptganges, der Ausbildung von Pankreaspseudozysten, der Kompression/dem Verschluss des Ductus choledochus und der duodenalen Magendarmpassage. Daneben entwickeln viele Patienten ein Schmerzsyndrom unterschiedlichen Ausmaßes.

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