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Parasitäre Hautinfektionen frühzeitig erkennen

Reisedermatosen als unliebsame Urlaubsmitbringsel

Larva migrans, Myiasis und kutane Leishmaniasis gehören zu den häufigsten importierten parasitären Dermatosen. Gerade weil sie in Mitteleuropa selten auftreten, sollten sie bei Reiserückkehrer:innen mit persistierenden Hautveränderungen differenzialdiagnostisch berücksichtigt werden.

Hauterkrankungen gehören nach gastrointestinalen Infektionen und Fieber zu den häufigsten gesundheitlichen Problemen nach Fernreisen. Charakteristisch ist, dass sich die Symptome häufig erst Wochen oder Monate nach der Rückkehr manifestieren und dadurch Diagnose sowie Therapie verzögert werden können, so die Expert:innen der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG). Trotz teilweise spontaner Heilung können erheblicher Juckreiz, persistierende Entzündungen, Narbenbildung sowie psychische Belastungen den Krankheitsverlauf wesentlich beeinträchtigen.

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