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Lungentransplantation

Rehabilitation vor und nach dem Eingriff

Pneumologie
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Jatros
05. März 2020
Autor:
PD Dr. Peter Jaksch

Thoraxchirurgie<br> Medizinische Universität Wien<br> E-Mail: peter.jaksch@meduniwien.ac.at

<p class="article-intro">Die Lungentransplantation (LuTX) ist eine etablierte Therapieoption bei chronischen Lungenerkrankungen, wenn alle anderen therapeutischen Optionen (medikamentös, chirurgisch, Rehabilitation, Sauerstoff) ausgeschöpft sind. Ziele der Operation sind die Verbesserung der Lebensqualität und die Verlängerung der Überlebenszeit. Die prognostischen Faktoren der Grunderkrankung der Patienten sowie der individuelle Krankheitsverlauf sollten den Überlebensraten nach LuTX gegenübergestellt werden.</p>
<p class="article-content"><div id="keypoints"> <h2>Keypoints</h2> <ul> <li>Zunehmend bessere Langzeit&uuml;berlebensraten nach LuTX (5-Jahres-&Uuml;berleben &gt;70 % )</li> <li>Sehr gute Lebensqualit&auml;t und Leistungsf&auml;higkeit nach LuTX</li> <li>Wichtig ist eine gute und intensive Zusammenarbeit von Patient und LuTX-Team.</li> </ul> </div> <p>Die h&auml;ufigsten Indikationen f&uuml;r eine LuTX stellen weiterhin das Lungenemphysem, die idiopathische Lungenfibrose (IPF) sowie die zystische Fibrose (CF) dar. Au&szlig;erdem gibt es eine Reihe weiterer seltener Lungenerkrankungen, die auch zu einer Transplantation zugewiesen werden (Abb. 1).<br /> M&ouml;gliche Kandidaten f&uuml;r eine LuTX werden sorgf&auml;ltig voruntersucht, um Komorbidit&auml;ten zu erfassen, die eine absolute oder relative Kontraindikation darstellen w&uuml;rden. Bei Patienten, die &auml;lter sind als 50 Jahre, sind als Begleiterkrankungen vor allem kardiovaskul&auml;re Probleme (besonders bei Rauchern) und extrapulmonale Organdysfunktionen (Niere, Leber) sowie der Ausschluss eines Malignoms transplantationsrelevant. Bei CF-Patienten und anderen Patienten mit chronisch infekti&ouml;sen Lungenerkrankungen ist der Keimbefund aus dem Sputum oder aus der bronchoalveol&auml;ren Lavage notwendig, um multioder panresistente Keime auszuschlie&szlig;en, da auch diese eine Kontraindikation f&uuml;r die Operation darstellen k&ouml;nnen.</p>

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