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Korrekturverluste nach minimal invasiver Versorgung von A3- und A4-Frakturen der thorakalen und lumbalen Wirbelsäule

Orthopädie & Traumatologie
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Jatros
26. März 2020
Autor:
Dr. Nicolas Eibinger

E-Mail: nicolas.eibinger@medunigraz.at

Autor:
Dr. Marco Hackl

Autor:
Prof. Dr. Franz Josef Seibert

Autor:
Priv.-Doz. Dr. Paul Puchwein

Universitätsklinik für Orthopädie und Traumatologie, Medizinische Universität Graz

<p class="article-intro">Eine neue Behandlungsoption ermöglicht es, über den dorsalen Zugangsweg sowohl die vordere als auch die hintere Wirbelsäule aufzurichten. Studienergebnisse zeigen ein gutes funktionelles Outcome mit der neuen Methode.</p>
<p class="article-content"><div id="keypoints"> <h2>Keypoints</h2> <ul> <li>Signifikante Korrektur der Wirbelk&ouml;rperh&ouml;he in allen drei Abschnitten bis zu 21 % </li> <li>Ausgezeichnetes funktionelles Outcome mit einem durchschnittlichen ODI von 16 % </li> <li>Korrekturverlust des bisegmentalen Kyphosewinkels von circa 5,6&deg;</li> </ul> </div> <p>Thorakolumbale Berstungsfrakturen ohne neurologische Ausfallsymptomatik stellen die Unfallchirurgie vor gro&szlig;e Herausforderungen und ihre Behandlung folgi national und international keinem einheitlichen Prinzip. Da durch die traditionell angewandte dorsale Stabilisierung die vordere S&auml;ule des Wirbelk&ouml;rpers nicht suffizient aufgerichtet werden kann, ist entweder mit einem zum Teil erheblichen Korrekturverlust zu rechnen oder es ist eine zus&auml;tzliche komplikationsbehaftete Operation &uuml;ber einen ventralen Zugang n&ouml;tig. Mit der Einf&uuml;hrung der Kyphoplastie ist es nun &uuml;ber den dorsalen Zugangsweg m&ouml;glich, den Wirbelk&ouml;rper auch im vorderen Bereich aufzurichten, dies kann aber bei alleiniger Verwendung wiederum die Hinterkante des Wirbelk&ouml;rpers nicht ausreichend stabilisieren. Ein inzwischen etabliertes Verfahren stellt die minimal invasive Kombination aus Kyphoplastie und perkutaner dorsaler Stabilisierung dar, sie erm&ouml;glicht &uuml;ber den dorsalen Zugangsweg die Aufrichtung beider S&auml;ulen. Ziel der Studie war es, die klinischen und radiologischen Ergebnisse dieser Operationsmethode zu evaluieren.</p>

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