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Fortschritte bei Non-Faktor-Therapeutika und Gentherapien

Innovative Therapie bei Hämophilie, neue Hoffnung bei Von-Willebrand-Erkrankung

Beim diesjährigen Kongress der World Federation of Hemophilia (WFH) wurden neue Therapieansätze im Bereich der Gentherapie bei Hämophilie A präsentiert, deren präliminäre Ergebnisse vielversprechend sind. Unter einem innovativen Faktor-VIII-Konzentrat konnten deutliche Verbesserungen im Bereich der Gelenksscores erzielt werden. Bei Von-Willebrand-Erkrankung (vWD) lassen erste Daten zu einem subkutanen Antikörper neue Hoffnung keimen.

Hämophilie ist eine seltene, X-chromosomal vererbte Blutgerinnungsstörung, die die Faktoren VIII (FVIII; Hämophilie A; HA) bzw. IX (FIX; Hämophilie B; HB) betrifft: Ursache sind Mutationen in den diese Faktoren betreffenden Genen,1 wodurch rezidivierende Blutungsepisoden resultieren.2 In der Behandlung der Hämophilie wurde mit der Einführung der ersten Non-Faktor-Therapie (NFT) vor acht Jahren3 ein Meilenstein erreicht, da sich NFT gegenüber klassischen Faktorkonzentraten durch eine verlangsamte Pharmakokinetik und dadurch eine längere Wirkdauer der verabreichten Substanzen auszeichnen. Zudem bieten sie den Vorteil einer subkutanen (s.c.) anstelle einer intravenösen (i.v.) Applikation.1,2

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