© Drazen_ E+

Psychiatrische Rehabilitation

Wie Inklusion beim Wohnen und bei der Arbeit gelingen kann

Psychiatrie
(0,00)

In der Rehabilitation von Menschen mit psychischen Erkrankungen wird noch zu sehr auf konventionelle Modelle gesetzt. Neue Entwicklungen wie das Wohn-Coaching oder das «Supported Employment» sind den traditionellen Ansätzen nicht nur empirisch überlegen, sie berücksichtigen darüber hinaus die Präferenzen der Nutzenden und die Veränderungen bei den rechtlichen und politischen Vorgaben.

Menschen mit psychischen Erkrankungen leben heute nicht mehr in Anstalten und Kliniken und damit vollkommen ausgeschlossen von der Gesellschaft. Allerdings sind viele von ihnen noch lange nicht wirklich inkludiert in Lebens-, Arbeits- und Wohnverhältnisse wie die Mehrheit westlicher Gesellschaften. Einer entsprechenden Studie aus der Schweiz auf der Datengrundlage der Schweizerischen Gesundheitsbefragung zufolge haben Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen erheblich weniger Anteil an Arbeit und Beschäftigung, Einkommen, Partnerschaften, sozialer Unterstützung und körperlicher Gesundheit.1 Das heisst, sie sind – gerade auch im Vergleich zu Menschen mit weniger schweren psychischen Erkrankungen und zur Allgemeinbevölkerung – deutlich exkludierter. Viele davon betroffene Menschen leben nicht in einer eigenen Wohnung, sondern in Wohngemeinschaften und Wohnheimen und noch mehr von ihnen sind nicht im allgemeinen Arbeitsmarkt beschäftigt.

Sie sind bereits registriert?
Loggen Sie sich mit Ihrem Universimed-Benutzerkonto ein:

Login

Sie sind noch nicht registriert?
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos auf universimed.com und erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln, bewerten Sie Inhalte und speichern Sie interessante Beiträge in Ihrem persönlichen Bereich zum späteren Lesen. Ihre Registrierung ist für alle Unversimed-Portale gültig. (inkl. allgemeineplus.at & med-Diplom.at)

Registrieren

Back to top