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SGPP-Kongress 2021

Trauma im Kontext der Psychokardiologie

Die unmittelbar erlebte Bedrohung an Leib und Leben durch eine Herzerkrankung, insbesondere ein akutes koronares Ereignis (AKS), wird häufig traumatisch erlebt und kann infolgedessen zu einer sogenannten AKS-induzierten posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) führen: die Angst vor einem Re-Ereignis, das Vermeiden von körperlicher Betätigung, sozialer Rückzug, Schlafstörungen und «Dünnhäutigkeit» sind häufige Folgeerscheinungen. Nicht nur der Verlauf, sondern auch die Prognose der Herzerkrankung werden dadurch verschlechtert und begünstigen eine frühzeitige Sterblichkeit. Dieser Beitrag hebt die Besonderheiten einer durch ein Herzereignis ausgelösten posttraumatischen Belastungsstörung hervor und fokussiert auf therapeutische Implikationen.

Eine Herzerkrankung verändert das Leben der Betroffenen nachhaltig. Die akute lebensbedrohliche Situation eines akuten koronaren Syndroms gekoppelt mit starken Schmerzen und Atemnot löst oftmals Gefühle von Hilflosigkeit, Todesangst und Kontrollverlust («Ich bin ausgeliefert») aus.

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