Stern-Gattiker-Preis verliehen
Der Stern-Gattiker-Preis wird jedes Jahr an Ärztinnen verliehen, deren Beispiel zu einer akademischen Laufbahn inspiriert. Dieses Jahr geht er an Alessandra Curioni-Fontecedro.
Bern. Alessandra Curioni-Fontecedro ist Chefärztin Onkologie am Kantonsspital Freiburg und Professorin an der Universität Freiburg. Sie ist Expertin für Behandlungen gegen Lungenkrebs und forscht nach besseren Therapien. Zudem setzt sie immer wieder Mentoring-Initiativen zur Förderung des medizinischen Nachwuchses, von denen besonders Frauen profitieren.
Aus Sicht der Schweizer Akademie der Medizinischen Wissenschaft (SAMW) inspiriert ihr Beispiel Frauen zu einer akademischen Laufbahn in der Medizin, und die SAMW wünscht, dass die Zahl der Frauen steigt, die eine Karriere als Ärztin anstreben, um den Nachwuchs zu sichern. Daher bekam die Freiburger Onkologin den diesjährigen Stern-Gattiker-Preis, der mit 15 000 Schweizer Franken dotiert ist.
Die SAMW lancierte den Stern-Gattiker-Preis 2018. Benannt ist er nach zwei Medizinerinnen: Lina Stern, die 1918 die erste Professorin an der Medizinischen Fakultät Genf war, und Ruth Gattiker, in den 1970er-Jahren eine der ersten Professorinnen an der Medizinischen Fakultät Zürich. (sst)
Quelle: Schweizer Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW)
Das könnte Sie auch interessieren:
Systemwechsel bei Psychotherapie gelungen
Der Wechsel bei der psychologischen Psychotherapie zu einem System, das die direkte Vergütung durch die OKP möglich macht, ist gelungen. Das zeigt eine aktuelle Evaluation.
Plötzlicher Herztod kommt seltener vor
Eine europäische Vergleichsstudie zeigt, dass der plötzliche Herztod seltener vorkommt. Warum das so ist, lässt sich nicht genau erklären.
Medizinprodukte von auswärts vor Vergütung
Bestimmte Medizinprodukte, die ausserhalb der Schweiz gekauft werden, könnten bald von der OKP vergütet werden. Das könnte dabei helfen, Kosten im Gesundheitswesen zu sparen.