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Operatives Management

Status quo und Perspektiven in der roboterassistierten Knieendoprothetik

Die totale Knieendoprothetik (TKA) zählt weltweit zu den häufigsten elektiven orthopädischen Eingriffen. Trotz standardisierter Operationstechniken und kontinuierlicher Weiterentwicklung der Implantate bleibt ein relevanter Anteil unzufriedener Patient:innen bestehen. Vor diesem Hintergrund wird die roboterassistierte Knieendoprothetik als Möglichkeit diskutiert, operative Präzision, Reproduzierbarkeit und potenziell auch Langzeitergebnisse zu verbessern.

Bereits 1992 wurde mit dem Robodoc® das erste aktive Robotersystem in der orthopädischen Chirurgie eingeführt. Diese frühen, vollautonomen Systeme führten knöcherne Präparationen auf Basis präoperativer CT-Planungen durch.1 Trotz theoretischer Vorteile zeigten sich erhebliche klinische Limitationen, darunter verlängerte Operationszeiten, spezifische Komplikationen sowie hohe Raten der Konversion auf manuelle Instrumentierung von bis zu 30%.2 Mangels eines nachweisbaren klinischen Nutzens verschwanden diese Systeme weitgehend vom Markt.

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