Contact Tracing soll verbessert werden
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Aus einem Bericht über das Contact Tracing während der Covid-19-Pandemie geht hervor, dass dieses zwar seinen Zweck erfüllte, doch Schwächen hatte, die verbessert gehören.
Bern. Das systematische Identifizieren von Menschen, die an Covid-19 erkrankt waren, und Personen in ihrer Umgebung, also das sogenannte Contact Tracing, habe besonders in den frühen Phasen der Pandemie seinen Zweck erfüllt, heisst es in dem Bericht «Allgemeine Bilanz über das Contact Tracing in der Covid-19-Pandemie» des Bundesrates. Durch die Isolation der Betroffenen habe es dazu beigetragen, Übertragungsketten zu unterbrechen und das Gesundheitssystem zu entlasten.
Doch das Contact Tracing hatte dem Bericht zufolge auch Schwächen. Wie die fehlende Harmonisierung der IT-Systeme, die den Datenaustausch, die Koordination zwischen den Kantonen und die Auswertung epidemiologischer Daten erschwert habe. Zur Verbesserung des Contact Tracing, sollte es in einer neuerlichen Pandemie oder etwa auch bei einem Masernausbruch wieder eingesetzt werden, sei ein harmonisiertes nationales System zwingend erforderlich und die kantonsübergreifende Koordination müsse ebenfalls verbessert werden.
Technisch umgesetzt werden soll das verbesserte Contact Tracing laut dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) ab 2032 in Form einer Erweiterung der nationalen digitalen Plattform NASURE (National Surveillance and Response) zur lückenlosen Überwachung und Bekämpfung von übertragbaren Krankheiten. (sst)
Quelle: Bundesamt für Gesundheit (BAG)
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