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Lungenkrebsscreening

Zwischen Evidenz und Umsetzung

Zahlen aus anderen Ländern zeigen: Screeningprogramme reduzieren die Mortalitätsrate von Lungenkrebs. Dr. med. Carolin Steinack ist leitende Ärztin an der Klinik für Pneumologie des Universitätsspitals Zürich. Am 33. Ärzteforum in Davos erklärte sie, was die bisherige Evidenz zum Lungenkrebsscreening für die Umsetzung in die Praxis bedeutet.

Die Vorsorgeuntersuchung für Darmkrebs wird seit 2013 von den Krankenkassen in Kantonen mit entsprechenden Programmen bezahlt. Das franchisebefreite Screening ist erfolgreich: Seit mehreren Jahren ist die Sterblichkeit bei Darmkrebs in der Schweiz rückläufig. Anders sieht es für Lungenkrebs aus. Zahlen des Schweizer Krebsmonitorings belegen, dass die Sterberate bei Männern in den letzten Jahren zwar abnahm, die der Frauen hingegen stetig anwuchs. Mit jährlich um die 3300 Todesfällen hat Lungenkrebs im Vergleich zu anderen Krebserkrankungen die höchste Mortalitätsrate.1 Ein bezahltes Screeningprogramm für Lungenkrebs gibt es in der Schweiz allerdings nicht.2

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