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«Treatable Traits» sind im klinischen Alltag angekommen

Pneumologie | Allgemeine Innere Medizin
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Im Management der COPD hat sich das vor wenigen Jahren präsentierte Konzept der «Treatable Traits» weitgehend durchgesetzt. Studiendaten zeigen, dass es eine individualisierte Therapie ermöglicht, die auch gezielt zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen kann.

Das vor einigen Jahren vorgestellte Konzept der «Treatable Traits», das die COPD nicht mehr als pathophysiologische Entität betrachtet, sondern pragmatisch nach behandelbaren Aspekten der Erkrankung fragt,1 findet zunehmend Eingang in die klinische Praxis. Als relevant nennt Timm Greulich vom UKGM Giessen/Marburg die «Traits» Alpha-1-Antitrypsin-Mangel (AATD), Bronchiektasen, Emphysem, chronische Bronchitis, bakterielle Kolonisation, Eosinophilie, respiratorisches Versagen und Konstriktion der glatten Atemwegsmuskulatur. Diese können bei individuellen Patienten in unterschiedlichem Ausmass vorhanden sein und erfordern spezifische Anpassungen der Therapie. Es gelte, COPD-Patienten als Individuen zu behandeln, so Greulich.

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