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Chronischer Husten: nur eine Neuropathie?

Pneumologie | Allgemeine Innere Medizin
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Chronischer Husten führt bei den Betroffenen zu einem hohen Leidensdruck. Vor allem in der Corona-Zeit wird man schnell gemieden, wenn man hustet. Neben der sozialen Ausgrenzung kann der Husten aber auch körperlich sehr belastend sein. Multiple Komplikationen, wie Hustensynkope, Hustenfraktur der Rippen, Abdominalhernien, Stressinkontinenz, Durchschlafinsomnie usw., können auftreten. Chronischer Husten bedarf deshalb einer profunden Abklärung und sollte nicht als harmloser «Tick» abgetan werden.

Die Atemwege treten mit jedem Atemzug in Kontakt mit der Luft, die zwangsläufig auch Stäube («particulate matter», PM) enthält. In Abhängigkeit von der Grösse der Partikel können diese weit in die Peripherie vordringen, Ultrafeinstaub (PM1) bis in die Alveolen, PM2.5 bis in die peripheren Bronchiolen. PM10 werden schon in den zentralen Atemwegen deponiert. Beim Gesunden vermag die mukoziliäre Clearance die Partikel, die im Bronchialsekret gebunden sind, zu entfernen. Nur wenn diese Clearance versagt, sind wir auf die Hustenclearance angewiesen – und natürlich auch bei der Aspiration grösserer Boli.

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