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Therapeutisches Management

Präventive Strategie: extrakorporale Stoßwellentherapie

Die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) hat sich von einer ursprünglich lithotriptischen Methode zu einem vielseitigen biologischen Stimulationsverfahren entwickelt. Mechanotransduktive Effekte führen zur Aktivierung angiogener, osteogener und immun-modulatorischer Prozesse, wodurch Komplikationen bei Hochrisiko-patient:innen durch frühzeitigen Einsatz reduziert werden können.

Die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) stellt eine nichtinvasive Methode dar, bei der akustische Druckwellen mechanische Reize auf biologisches Gewebe übertragen. Zentraler Wirkmechanismus ist die Mechanotransduktion, bei der mechanische Signale in biochemische Prozesse überführt werden. Dies führt zur Aktivierung von Angiogenese, zur Modulation von Entzündungsprozessen sowie zur Stimulation von Stammzellmigration und Geweberegeneration. Während die ESWT traditionell zur Behandlung bestehender Pathologien eingesetzt wurde, zeigen aktuelle Entwicklungen ein wachsendes Interesse an prophylaktischen Anwendungen. Ziel ist es, Gewebe vor chirurgischen Eingriffen oder unmittelbar danach biologisch zu „präkonditionieren“, um Komplikationen zu vermeiden und Heilungsprozesse zu optimieren.

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