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SGN-SSN-Jahrestagung 2025: Tubuläre Störungen

Nephrokalzinose, Mutationen, Nierensteine – und was dies mit dem Alter zu tun hat

Prof. Martin Konrad leitet die Pädiatrische Nephrologie an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin in Münster. An der Jahrestagung der Schweizerischen Gesellschaft für Nephrologie (SGN) hielt er eine State of the Art Lecture mit dem Titel «Phenotypic Expression of Kidney Tubular Disorders. Age Matters!»

Die beiden Kinder, die der Kindernephrologe Konrad in seinem Vortrag vorstellte, waren erst drei respektive vier Monate alt, als bei ihnen eine infantile primäre Hyperoxalurie des Typs 1 (PH1) diagnostiziert wurde. Für die Kinder bedeutete dies fortan eine wahre Odyssee an Behandlungen: Nebst der täglichen Peritonealdialyse kam alle paar Tage eine Hämodialyse hinzu. Das Ziel: das Oxalat aus dem Körper zu filtern. Im Alter von rund einem halben Jahr wurde den beiden zudem eine doppelte RNA-Interferenztherapie verabreicht. Die Therapie hemmt die Translation eines Gens, das für die Produktion von Glyoxylat – einem Substrat für die Bildung von Oxalat – zuständig ist.1

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