© GoodIdeas - stock.adobe.com

Inflammaging

Inflammation in der Gynäkologie

Inflammaging bezeichnet eine chronische, niedriggradige Entzündung, die mit dem Altern zunimmt. Bei Frauen spielt die Menopause dabei eine zentrale Rolle: Durch den Rückgang von Östrogen verändern sich Immunregulation, Fettverteilung und Stoffwechsel. Dies kann entzündliche Prozesse fördern und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Osteoporose und metabolische Störungen erhöhen.

Entzündung ist ein essenzieller biologischer Schutzmechanismus. Akute inflammatorische Prozesse ermöglichen Gewebereparatur und Infektabwehr, während chronische niedriggradige Entzündungen („silent inflammation“) zunehmend als treibende Kraft zahlreicher Erkrankungen erkannt werden. In der Gynäkologie spielen diese Prozesse eine zentrale Rolle – sowohl bei benignen Krankheitsbildern wie Endometriose oder dem polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS) als auch bei gynäkologischen Malignomen.

Sie sind bereits registriert?
Loggen Sie sich mit Ihrem Universimed-Benutzerkonto ein:

Login

Sie sind noch nicht registriert?
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos auf universimed.com und erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln, bewerten Sie Inhalte und speichern Sie interessante Beiträge in Ihrem persönlichen Bereich zum späteren Lesen. Ihre Registrierung ist für alle Unversimed-Portale gültig. (inkl. allgemeineplus.at & med-Diplom.at)

Registrieren

Back to top