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Morbus Crohn und Colitis ulcerosa

Tipps und Fallstricke auf dem Weg zur Diagnose chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen

Es ist nicht selten ein steiniger Weg, bis die Diagnose Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa gestellt wird, mit dem einen oder anderen Stolperstein auf dem Weg, der manchmal eher einem Zickzack-Kurs als einer geradlinigen Diagnosefindung gleicht. Die multifaktorielle Krankheitsgenese und der individuell sehr unterschiedliche Krankheitsverlauf sowie die nicht krankheitsspezifischen und auch die über die Zeit nicht konstanten Symptome können den einzelnen Patientenfall knifflig gestalten.

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa zählen zu den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED). Diese gehen in der Regel mit abdominellen Beschwerden und Diarrhöen einher, die die Lebensqualität des Einzelnen enorm einschränken und durch die chronische intestinale Inflammation zu einem unwiederbringlichen Strukturverlust führen können. CED werden daher sehr treffend häufig als Feuer im Darm dargestellt, entsprechend auch den klassischen Entzündungszeichen nach Galen: Calor, Dolor, Tumor, Rubor, Functio laesa. Schleimhautrötung, -schwellung (visualisiert in der Endoskopie), mitunter auch Fieber, Schmerzen und Funktionsverlust, bspw. Resorptionsstörungen insbesondere bei ausgedehntem Dünndarmbefall, Vitamin-B12-Mangel oder sekundäre Laktoseintoleranz mit konsekutivem Gewichtsverlust und Anämie treten auf. In Europa sind >2,2 Mio. Menschen betroffen und die Prävalenz ist weiter steigend.1

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