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UEG Week Virtual 2020

CED: Therapieentscheidungen nach individuellem Risiko

Gastroenterologie
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Die Risiken der verschiedenen in der Behandlung von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen eingesetzten Medikamente hängen stark vom individuellen Risikoprofil des Patienten ab. Wo Guidelines fehlen, verweisen Experten auf den gesunden Menschenverstand.

Für das Management der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen stehen mittlerweile zahlreiche Therapien mit unterschiedlichen Wirkmechanismen zur Verfügung. Obwohl es nur wenige patientenbezogene Faktoren gibt, die auf die Wirksamkeit bestimmter Therapien bei individuellen Patienten hindeuten, gibt es eine ganze Reihe von Faktoren, die auf Sicherheitsprobleme mit der einen oder anderen Therapie schliessen lassen, wie Prof. Laurent Beaugerie von der Universität Sorbonne in Paris im Rahmen der virtuellen UEG Week 2020 ausführte. Zu diesen Faktoren zählen Komorbiditäten, die bestimmte Therapieentscheidungen erzwingen können. Die Basis für diese Entscheidungen bilden zum Teil die Empfehlungen der Fachgesellschaften, zum Teil jedoch auch einfach «der gesunde Menschenverstand», so Beaugerie. Beispielsweise sollte bei Leukenzephalopathie in der Anamnese auf Anti-TNF-Biologika verzichtet werden. Bei Patienten nach überstandenen Krebserkrankungen sind potenziell karzinogene Substanzen kontraindiziert.

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