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Wie sicher ist die Impfung?

Patienten vor Herpes zoster schützen

Dermatologie
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Bald könnte auch hierzulande der besser wirksame Shingrix®-Impfstoff zugelassen werden. Für Verunsicherung sorgen derzeit jedoch Meldungen über mögliche Nebenwirkungen.

Wer als Arzt an Herpes zoster erkrankt, versteht endlich jeden Patienten, der mit leidendem Gesicht und der Diagnose Gürtelrose vor einem in der Praxis sitzt. Die höllischen Schmerzen fühlen sich so an, als schnüre einem ein Reifen den Bauch ein oder als trampele ein Elefant auf einem herum. Flecken tauchen auf Bauch und Rücken auf, man fühlt sich schlapp wie bei einer Influenza, und das noch wochenlang. «Wer einmal unter Gürtelrose litt, wird das nicht so schnell wieder vergessen», sagt PD Dr. med. Alexander Zink, Oberarzt an der Technischen Universität in München. «Die Schmerzen gehören zu den schlimmsten in der Medizin.» Seit 2017 gibt es in der Schweiz eine Impfung gegen Herpes zoster, Zostavax® genannt. Die wirkt aber nicht so gut wie die Shingrix®-Impfung, die schon vor einigen Jahren in den USA und in der Europäischen Union zugelassen wurde. Im Frühling 2020 hat der Hersteller von Shingrix® den Antrag auf Zulassung nun auch in der Schweiz gestellt. Man erwarte die Zusage im dritten oder vierten Quartal und dass der Impfstoff hierzulande im Jahr 2022 eingeführt werde. «Das wird auch Zeit», sagt Prof. Christoph Berger, Präsident der Eidgenössischen Kommission für Impffragen (EKIF). «Offenbar hat sich der Hersteller zunächst auf andere Länder fokussiert, weil die Schweiz ein kleiner Markt ist.»

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