© Hautwerk

Stellenwert der Lasertherapie im multimodalen Therapiekonzept

Narbentherapie 2026: zwischen Dermatologie und Chirurgie

Eine frühzeitige, korrekte Klassifikation einer Narbe kann den Heilungsverlauf beeinflussen. Die Behandlung sollte sich nach dem Phänotyp und dem therapeutischen Target richten. Dieser Artikel soll die Entwicklung der multimodalen Narbenbehandlungen unter etablierten Therapien, aufkommenden und experimentellen Konzepten hervorheben.

Eine Narbe ist keine Diagnose, sondern das Ergebnis einer komplexen Wundheilungsreaktion. Das klinische Erscheinungsbild von Narben wird durch Verletzungsursache und -ausmass, lokale Spannungen, Infektionen und Entzündungen sowie anatomische, patientenbezogene und genetische Faktoren beeinflusst. Entsprechend kann eine Operationsnarbe gleichzeitig durch Erythem, Hypertrophie, Hyperpigmentierung, Schmerzen oder Pruritus gekennzeichnet sein; in Aknenarbenfeldern können verschiedene morphologische Subtypen koexistieren. Diese Heterogenität erklärt, weshalb eine monomodale Therapie häufig nicht alle relevanten Targets adressiert und eine morphologie- und pathophysiologisch orientierte, multimodale Behandlung erforderlich ist.

Sie sind bereits registriert?
Loggen Sie sich mit Ihrem Universimed-Benutzerkonto ein:

Login

Sie sind noch nicht registriert?
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos auf universimed.com und erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln, bewerten Sie Inhalte und speichern Sie interessante Beiträge in Ihrem persönlichen Bereich zum späteren Lesen. Ihre Registrierung ist für alle Unversimed-Portale gültig. (inkl. allgemeineplus.at & med-Diplom.at)

Registrieren

Back to top