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Kontroversen in der Melanomtherapie

Immuntherapie versus zielgerichtete Therapie – Argumente und Datenlage

Dermatologie | Onkologie
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Ob in der Erstlinientherapie des fortgeschrittenen Melanoms – bei Vorliegen einer BRAF-Mutation – lieber eine Immuntherapie oder eine zielgerichtete Therapie eingesetzt werden sollte, wird kontrovers diskutiert. Auch zur doppelten versus Mono-Checkpoint-Blockade sind die Meinungen geteilt. Beim 30. Deutschen Hautkrebskongress (ADO 2020) wurde die Datenlage zu diesen Themenkomplexen aufgegriffen und es wurden Argumente für einzelne Vorgehensweisen ausgetauscht.

Patienten mit metastasiertem oder inoperablem Melanom, bei denen eine BRAFV600E/K-Mutation nachgewiesen wurde und die keine Kontraindikation für eine der beiden Medikationen aufweisen, können in der ersten Therapielinie eine Immuntherapie oder eine zielgerichtete Therapie erhalten. Hilfen für die Therapieentscheidung sind die in den Studien erhobenen Therapieziele, also Lebensverlängerung (Gesamtüberleben, OS), Symptomkontrolle (Ansprechrate, ORR; progressionsfreies Überleben, PFS) und der Erhalt oder die Verbesserung der Lebensqualität. Prof. Dr. med. Ralf Gutzmer, Medizinische Hochschule Hannover, hatte zur Aufgabe, Argumente für die zielgerichtete Erstlinientherapie zu liefern, Prof. Dr. med. Bastian Schilling, Uniklinikum Würzburg, brachte Argumente für die Immun-Erstlinientherapie.

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