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Wie Sie Ihre Patient:innen bestmöglich beraten

Sport und hereditäres Angioödem

Regelmässige körperliche Aktivität zählt zu den wichtigsten Bausteinen eines gesunden Lebensstils. Sie verbessert die körperliche Leistungsfähigkeit, unterstützt die psychische Gesundheit und trägt zum langfristigen Erhalt der Lebensqualität bei. Auch für Menschen mit hereditärem Angioödem (HAE) gibt es grundsätzlich keinen Anlass, auf Bewegung oder Sport zu verzichten.

Die aktuelle internationale Leitlinie der World Allergy Organization (WAO) und der European Academy of Allergy and Clinical Immunology (EAACI) zum Management des HAE verfolgt das Therapieziel, eine vollständige Krankheitskontrolle zu erreichen und den Betroffenen ein möglichst normales Leben zu ermöglichen.1 Auch körperliche Aktivität sollte in diesem Sinne daher nicht pauschal eingeschränkt, sondern individuell begleitet werden. Dennoch stellt die sportmedizinische Beratung von Patient:innen mit HAE eine besondere Herausforderung dar. Anders als bei vielen chronischen Erkrankungen existieren bislang keine evidenzbasierten Empfehlungen zu geeigneten oder ungeeigneten Sportarten. Umso wichtiger ist eine individuelle Risikoabwägung, die sich an der Krankheitsaktivität, der bisherigen Triggeranamnese sowie der aktuellen Therapie orientiert.

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