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Gut vorbereitet unterwegs

Reisen mit herditärem Angioödem

Für Menschen mit hereditärem Angioödem (HAE) gehört die Angst vor einer unvorhersehbaren Attacke häufig zum Alltag. Reisen stellen viele Betroffene daher vor besondere Herausforderungen. Die gute Nachricht: Laut der aktuellen internationalen WAO/EAACI-Leitlinie muss ein HAE die Mobilität Ihrer Patient:innen nicht grundsätzlich einschränken.

Das hereditäre Angioödem ist durch wiederkehrende Schwellungsattacken der Haut und Schleimhäute gekennzeichnet. Betroffen sein können unter anderem Extremitäten, Gesicht, Gastrointestinaltrakt und obere Atemwege. Ursache ist bei HAE Typ 1 und Typ 2 ein Mangel beziehungsweise eine Funktionsstörung des C1-Inhibitors. Dadurch kommt es zu einer überschiessenden Bradykininbildung mit erhöhter Gefässpermeabilität und den charakteristischen Ödemen. Für Reisende bedeutet dies vor allem eines: Attacken lassen sich nicht sicher vorhersagen. Sie können jederzeit auftreten und unterscheiden sich hinsichtlich Lokalisation und Schweregrad erheblich.

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