Dermatomykosen

Das gibt’s doch nicht: Terbinafin-resistente Dermatophyten

Dermatologie | Infektiologie
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Doch! Leider gibt es das. Der Titel ist durchaus zweideutig gemeint; mit der Aussage, dass es keine resistenten Dermatophyten gibt, hätten Sie im klinischen Alltag bis vor Kurzem recht gehabt. Nun müssen wir aber mit einer gewissen Bestürzung feststellen, dass vermehrt resistente Stämme gefunden werden. Besorgniserregend ist u.a. die Ausbreitung eines aus Indien stammenden Terbinafin-resistenten Trichophyton-mentagrophytes-Genotypen.

Dermatophyten galten lange als unproblematisch bezüglich der Entwicklung von Resistenzen gegenüber den gebräuchlichen Antimykotika. Zur systemischen Therapie einer Dermatophytose konnte in vielen Fällen wahlweise Terbinafin, Itraconazol oder Fluconazol verwendet werden. In den letzten Jahren wurden aber weltweit vermehrt resistente Stämme berichtet.1 Es wurden Resistenzen gegen alle verwendeten Antimykotika, auch gegen Terbinafin, gefunden. Diese Entwicklung stellt neue Anforderungen an die Diagnostik und an das therapeutische Management.

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