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Serie Lipidologie – Teil 7: Lipoprotein(a)

Was man über den kardiovaskulären Risikofaktor Lipoprotein(a) wissen muss

Lipoprotein(a) ist längst eine feste Grösse unter den kardiovaskulären Risikofaktoren. Die therapeutischen Optionen zur Senkung erhöhter Werte sind bislang beschränkt. Noch, muss man sagen, denn neue Wirkstoffe sind auf dem Weg. Über die Risiken von erhöhten Lipoprotein(a)-Werten, aktuelle therapeutische Ansätze und zukünftige Therapien referierte Prof. Dr. med. Isabella Sudano am AGLA-Kurs für klinische Lipidologie in Zürich.

Lipoprotein(a) wurde 1963 erstmals beschrieben und wird seit 1974 mit der Entstehung einer koronaren Herzerkrankung assoziiert. Das in der Leber synthetisierte Lipoprotein(a) ähnelt zum Teil dem Low-Density-Lipoprotein (LDL), enthält also Cholesterin und ApoB, weist aber auch einige Besonderheiten auf. So enthält es einen hohen Anteil an oxidierten Phospholipiden sowie das über Disulfidbrücken an ApoB100 gebundene ApoA, ein Glykoprotein, das mit über 40 Isoformen eine grosse Heterogenität aufweist. Etwa 80% der Bevölkerung tragen zudem zwei unterschiedlich grosse ApoA-Isoformen, die jeweils von einem Elternteil geerbt wurden. Die Art der Isoform beeinflusst die Höhe der Serumkonzentration von Lp(a).1,2 Eine der Isoformen ähnelt strukturell dem Plasminogen, was bei einer hohen Anzahl an Kopien das Auftreten von Thrombosen begünstigt.3,4

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