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Survivorship Management nach Krebs im Kindesalter

Langzeitnachsorge nach Krebs im Kindes- und Jugendalter – relevante Aspekte für Internisten und Hausärzte

Durch die Zunahme des Gesamtüberlebens nach einer Krebserkrankung im Kindes- und Jugendalter wächst die Population an ehemaligen Kinderkrebspatienten stetig und wird älter. Parallel dazu wird die Langzeitnachsorge immer wichtiger – auch für ehemalige Kinderkrebspatienten, die nun erwachsen sind. Dadurch kommen viele Internisten, Hausärzte und Spezialdisziplinen (z.B. Endokrinologie, Kardiologie, Nephrologie) mit ehemaligen Kinderkrebspatienten in Kontakt – bewusst oder unbewusst. Dieser Artikel gibt eine Übersicht über die Bedürfnisse ehemaliger Kinderkrebspatienten, fasst die aktuelle Situation in der Schweiz zusammen und informiert über vorhandene Angebote.

In der Schweiz erkranken jährlich rund 350 Kinder und Jugendliche (<18 Jahren) an Krebs. Fortschritte in der Behandlung von Krebs in diesen Altersgruppen haben die 5-Jahres-Überlebensrate von 5–30% in den frühen 1970er-Jahren auf heute weltweit etwa 85% verbessert.1–3 Die Schweiz ist international eines der führenden Länder mit einem 10-Jahres-Überleben über alle Diagnosen von 88%.4 Die ausschlaggebenden Faktoren für diese Fortschritte betreffen die Risikostratifizierung und Therapieintensität, Supportivmassnahmen und zunehmend neue Medikamente.

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