© Dr. Rümmelein AG

Aktuelles aus der Lasertherapie

Fraktionierte Techniken in der prozeduralen Dermatologie

Störende Narben sind heute kein unbehandelbares Schicksal mehr und auch die Hautalterung lässt sich beeinflussen. Dabei haben sich fraktionierte Techniken gegenüber ablativen Verfahren durchgesetzt. Sie bieten dem Anwender eine Vielzahl von Methoden je nach Indikation und Hauttyp.

Schon ab dem 30. Lebensjahr nimmt der Kollagengehalt der Haut kontinuierlich ab, wodurch es zur Reduktion der Elastizität und Spannkraft der Haut kommt. Die Folge ist die Bildung von Fältchen und Falten. Beschleunigt wird die natürliche, intrinsische Hautalterung durch Noxen wie UV-Licht, Rauchen und übermäßigen Alkoholkonsum.1 Auch Stress spielt hier eine Rolle. Seit den 1990er-Jahren werden zur Behandlung fraktionierte Laser entwickelt. Sie kommen als ablative oder auch nicht ablative Techniken zum Einsatz und haben das klassische Skin Resurfacing nahezu komplett verdrängt. Aber auch fraktionierte Radiofrequenz, mit oder ohne Microneedling, der fraktionierte Einsatz von Picosekundenlasern, fraktionierte Diodenlaser und die HIFU-Behandlung (hoch intensiver fokussierter Ultraschall) nutzen das Prinzip der fraktionierten Verletzung und Regeneration aus der unverletzten Umgebungshaut. Bei HIFU erfolgt dieser Prozess ohne äußere Verletzung, während bei einem fraktionierten CO2-Laser hingegen mit einer Downtime (sozialen Ausfallzeit) von drei bis sieben Tagen gerechnet werden muss.

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