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KOMMENTAR ZUM ARTIKEL AUF SEITE 38

Achillessehnenruptur: „Funktionelles Ergebnis nach einer Operation besser“

<p class="article-intro">Kommentar von Dr. Peter Bock, Spezialteamleiter Fußchirurgie am Orthopädischen Spital Speising in Wien</p> <hr /> <p class="article-content"><p>Es ist nicht egal, ob man operiert oder konservativ behandelt. Wie ja auch aus der Studie hervorgeht, ist das funktionelle Ergebnis nach einer Operation besser, da es bei konservativer Therapie vermutlich zu einer Elongation der Sehne kommt. Das f&uuml;hrt zu einer Schw&auml;chung des Muskel-Sehnen-Komplexes am Unterschenkel. Nach der Operation k&ouml;nnen die Patienten besser Sport treiben, deshalb w&uuml;rde ich sportlich aktiven Patienten immer zu einer Operation raten. Bei der Operation ist nach neuester Studienlage ein minimal invasiver Eingriff zu empfehlen. Die Methode ist besser, da der Hautschnitt wesentlich kleiner ist, die Haut nach der Operation weniger anschwillt und damit das Risiko einer Wundheilungsst&ouml;rung geringer ist.<br />Bei Patienten, die keinen Sport betreiben und das auch nicht wollen, kann man durchaus konservativ vorgehen. Bei &auml;lteren Patienten ist das Risiko f&uuml;r Komplikationen durch die Operation h&ouml;her, das hei&szlig;t, auch denen empfehle ich eher eine konservative Behandlung. Ebenso, wenn der Patient unter bestimmten Begleitkrankheiten leidet, die mit einem h&ouml;heren Risiko f&uuml;r Wundheilungsst&ouml;rungen einhergehen, zum Beispiel einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit oder einem Diabetes mellitus.</p> <p>Lesen Sie auch: <a href="https://at.universimed.com/fachthemen/1000002090">Achillessehnenruptur: Operation oder konservativ?</a></p></p>
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