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ÖGR: Update Impfung bei Immunsuppression

Immunsuppression und Infektion: Durchimpfen so gut wie möglich

Autoimmunerkrankungen sind mit erhöhtem Infektionsrisiko verbunden, das durch immunsupprimierende Therapien weiter verstärkt wird. Impfungen sind also in der betroffenen Patient:innengruppe von besonderer Bedeutung. Leider ist unter Immunsuppression jedoch auch das Ansprechen auf Impfungen eingeschränkt.

Dr. Sabine Koppelstätter von der Innsbrucker Universitätsklinik für Innere Medizin II weist darauf hin, dass die zelluläre Immunantwort mit dem Alter an Effektivität verliert. Im Alter sind T-Zellen schlechter in der Lage, sich in aktive Subpopulationen zu differenzieren (Immunoseneszenz) und entwickeln vermehrt sogenannte Checkpoints, die als Bremsen der Immunantwort fungieren. Dies sei bei Patient:innen mit Autoimmunerkrankungen nicht per se eine ungünstige Entwicklung, so Koppelstätter. Im Zusammenhang mit Infektionskrankheiten könne es jedoch zu Problemen kommen.

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