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Vorsicht bei Älteren und bei länger bestehender Schwellung

Patient:innen mit Lymphadenopathie

Hinter geschwollenen Lymphknoten kann eine Vielzahl unterschiedlicher Erkrankungen stehen. Insbesondere bei länger bestehenden Schwellungen ist an eine maligne Ursache zu denken. Sorgfältige Diagnostik und im Zweifelsfall frühzeitige Exstirpation sind daher anzuraten. Die Abklärung sollte strukturiert und Schritt für Schritt erfolgen.

Die Lymphadenopathie ist definiert durch vergrößerte Lymphknoten. Meist gehe man dabei von einer Grenze von einem Zentimeter aus, so Univ.-Prof. Dr. Robert Krause von der infektiologischen Abteilung der Grazer Universitätsklinik für Innere Medizin, der allerdings auch betonte, dass dieser Wert in der Literatur nicht einheitlich verwendet wird. Neben oder zusätzlich zur Größe können auch Konsistenz oder Anzahl der Lymphknoten (LK) verändert sein. Eine Sonderform der Lymphadenopathie ist die durch Entzündung von Lymphknoten definierte Lymphadenitis.1 Daten zur Prävalenz sind spärlich, so Krause. Die kolportierte Zahl von rund einem Prozent der Gesamtbevölkerung gehe auf Angaben zur Situation in den Niederlanden zurück, die jedoch nur als „personal communication“ übermittelt wurden. Unstrittig ist, dass Kinder häufiger betroffen sind als Erwachsene.

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