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Hohe Seroprävalenz in Österreich

Kongenitale Zytomegalie-Infektion: Spätschäden sind häufig

Das Zytomegalie-Virus ist die häufigste Ursache kongenitaler Infektionen. Frühe Diagnostik und Therapie sind daher von großer Bedeutung – möglichst noch in der Schwangerschaft oder sofort nach der Geburt. Eine antivirale Therapie muss im ersten Lebensmonat begonnen werden, um Spätschäden wirksam zu reduzieren.

Kongenitale Infektionen sind selten, führen aber zu hoher Morbidität im Kindesalter, erläuterte DDr.inAnna Scheuchenegger von der Klinischen Abteilung für Neonatologie an der Grazer Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde. Sie sind die wichtigste infektiologische Ursache für neurologische Schäden und häufig asymptomatisch bei der Geburt. Die Folgen werden oft erst Jahre später sichtbar. Diagnostik und Therapie sind weiterhin in vielen Fällen kontrovers, so Scheuchenegger.1

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